Methoden

Methoden der buddhistischen Psychotherapie

Der Fokus der westlichen Psychotherapie liegt auf die geistig-seelische/psychische Heilung oder Linderung von Symptomen. Die buddhistische Psychotherapie (BPT) ist ganzheitlich konzipiert, neben der Behandlung auf der geistig-seelischen Ebene wird auch die Wechselwirkung zwischen Geist und Körper zunutze gemacht. Die Erkenntnisse der BPT wurden über tausenden von Jahren intensiver innerer Untersuchung des menschlichen Geistes gewonnen, z.B.:

  • was ist die Natur des menschlichen Geistes,
  • wie entstehen Geisteszustände (Ursache und Wirkung),
  • was ist die Natur von Gefühlen und Emotionen,
  • wie kann man den Geist zum positiven transformieren?

Eine große Erkenntnis: jeder Mensch erfährt immer wieder Leiden. Davon ist vieles unvermeidbar, z.B. das wir altern, manchmal krank werden, auch dass wir sterben werden. Oder dass Menschen, die wir lieben uns verlassen werden, entweder durch Trennung oder Tod. Aber es gibt auch vermeidbares Leiden, die aus unseren unheilsamen Reaktionen auf unvermeidbares Leiden entsteht. Beispiele des vermeidbaren Leidens sind Ärger, Hass, Wut, Selbstzweifel, Grübeln, Selbstvorwürfe etc.

Die vielen Techniken der BPT helfen uns zu lernen, wie wir heilsame Geisteszustände wie Glück, Mitgefühl, Liebe und Freude fördern können und Stück für Stück unheilsame Geisteszustände abbauen können, um zur eigenen Mitte zu kommen.